Facebook ist ein tolles, soziales Netzwerk, um Kontakte zu knüpfen und Freundschaften aufzubauen. Doch leider verwechseln viele Networker Facebook immer noch mit einer Werbeplattform.
Vor kurzem bekam ich eine Freundschaftsanfrage von einem anderen Facebook Teilnehmer, die ich auch angenommen habe. Es folgte eine kurze, aber nette Nachricht mit dem Hinweis, dass ich mich melden sollte, wenn ich mal “einen genialen Plan B” benötigte. Was dahintersteckt, war mir sofort klar, denn “Plan B” scheint inzwischen ein Synonym für “Network Marketing Geschäftsgelegenheit” geworden zu sein. Schade, dass es hier nicht etwas mehr Kreativität gibt. Auf meine Frage, wie der Plan B denn genau aussehen würde, kamen die typischen Aussagen: “schnellstwachsende Firma, bester Marketingplan, die tollsten Produkte… bei Interesse bitte Einladung zur Geschäftspräsentation anfordern”.
Was ist das Problem mit solchen Aussagen? Jeder hat sie schon hundertmal gehört. Alle behaupten, sie hätten den besten Marketingplan, seien das erfolgreichste Team und würden über Produkte verfügen, die sich von selbst verkaufen. Also habe ich mit einer Frage geantwortet und damit eigentlich eine perfekte Vorlage gegeben, um mir mal den Nutzen, den ich persönlich von diesem Geschäft hätte, zu erläutern: “Hallo …, ich bekomme jeden Tag mehrere solcher Angebote. Alle klingen gleich. Welchen Vorteil bietest DU mir denn, wenn ich nun ausgerechnet bei DIR einsteige?”. Darauf hin bekam ich ohne weiteren Kommentar eine Einladung in eine Gruppe mit dem Namen der Network Marketing Company. Auch eine weitere Nachricht von mir, dass das meine Frage nicht beantwortet, wurde ignoriert.
Auf diese Weise funktioniert Facebook nicht. Du kannst nicht wildfremde Menschen für Dein Geschäft gewinnen, wenn Du ihnen das gleiche erzählst wie alle anderen und darüberhinaus nicht mal bereit bist, Fragen zu beantworten und eine Kommunikation zu führen, die über das bloße Kopieren und Einfügen abgekupferter Phrasen hinausgeht.
Ich werde demnächst noch genauer darauf eingehen, wie einfach es ist, Facebook effizient zu nutzen, um neue Kontakte für sein Geschäft zu generieren. Dies ist wirklich erstmal nur als Hinweis gedacht, wie man meiner Meinung nach nicht dort arbeiten sollte.
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Hallo Moritz,
du hast sehr treffend beschrieben wie auf Facbook Geschäfte beworben werden.Wie Du sehr richtig sagst,ist dies schon Gang und Gebe und man selber überlegt sich gleich 3 mal ob man jemanden zu seinen Kontakt hinzufügt oder nicht. Am tollsten ist es dann immer wenn man in sein Nachrichtenfach schaut und sich freut das man eine Nachricht von einem Neukontakt bekommen hat.Heute weiß ich aber das ist nicht immer der Fall und manchmal empfinde ich es schon ganz schön lästig immer und immer wieder neue Geschäfte vorgeschlagen zu bekommen.Wenn ich nun jede Einladung annehmen würde, ganz ehrlich der Tag hat 24 Stunden und mit dieser Zeit würde man nicht auskommen.Fragt sich dann nur wann man den ganzen anderen Bedürfnissen nachgehen soll. Ich habe ja nichts dagegen das man einen anderen Geschäftsvorschlag bekommt aber ich bin der Meinung das kann man doch dann auf anderem Wege machen. Jeder Networker hat seine Kontaktdaten angegeben.Zumindest Skype! Warum also nicht darüber den Kontakt suchen.Aber bitte nicht mit der Holzhammer Methode.
Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, das sich auch dies noch ein wenig ändern wird. Wir doch gerade den anfängern immer und immer erzählt was Sie in den ganzen Netzwerken zu tun haben. Wie sollen sie auch wissen das es noch andere Möglichkeiten gibt wenn es Ihnen nicht beigebracht wird.
Liebe Grüße
Sigrun Wolff
Hallo, das Erfahrungen macht man übrigens auch bei Twitter. Es wäre schön, wenn man bestimmte Stop-Worte eingeben könnte, um nicht gewünschte Menschen / Firmen zu vermeiden.
@Michael
Du hast ja die Möglichkeit, bei Twitter und bei Facebook Listen anzulegen. Du könntest so zum Beispiel eine Liste erstellen mit Leuten, von denen Du Statusmeldungen bzw. Tweets bekommen möchtest. Um auch vor unerwünschten direkten Nachrichten sicher zu sein, hilft es wohl nur, die Freundschaft zu kündigen.
Ohne diese Art von Werbung in irgend einer Weise loben zu wollen, kann man ganz einfach zusammenfassen, dass es die moderne Art von Spam ist.
Via Email wird Spam mittlerweile schon sehr gut auf technischer Ebene erkannt und abgefangen, die Quote der Leads pro 1000 Spammails wird immer geringer.
Die sehr aufdringliche Werbung in Social Netzworks wird auch dadurch gefördert, da es einige Ebooks und Anleitungen dafür im Internet gibt, wie man über solche Plattformen werben kann bzw. soll. Produktnamen wie “Twitter-Killer-Marketing” oder “Killer Facebook Marketing” verraten schon alles.
Mit Werbung nach dem Gieskannen-Prinzip geht aber nur sehr viel Zeit und Energie drauf und bringt nur einen Bruchteil davon, als wenn man Scharfschützen-Werbung betreibt, indem man die Zielgruppe vorher genauestens ausfiltert und vorerst einmal ein gutes Verhältnis zueinander aufbaut, bevor man gleich mit der Werbekeule zuschlägt.
Ich muss dir also zustimmen, wenn du behauptest, dass diese Art von Werbung nicht dazu geeignet ist, Freunde oder auch zukünftige Geschäftspartner zu finden.
Lieber Moritz,
Du hast so recht. Wenn man lang genug in diesem Business ist, gehen einem solche Überfälle mordsmäßig auf die Nerven. Mir passiert das auch dauernd. Network Marketing bietet so tolle Möglichkeiten für Leute die ein ersthaftes, zukunftssicheres Geschäft aufbauen wollen. In diesem Geschäft geht es um Marketing und Promotion. Leider sind im Network Marketing eine Menge Menschen unterwegs, die genau davon keine Ahnung haben. Man kann es ihnen nicht verübeln – sie wissen es nicht besser, weil es ihnen niemand sagt. Hier ist Eigenverantwortung gefragt, in dem man sich das benötigte Wissen und die erforderlichen Strategien auch mal außerhalb seiner Firma holt. Gerade das Internet bietet da ungeahnte Möglichkeiten. Die Social-Media-Plattformen, zu denen Facebook gehört, sind zum Kontakte generieren für sein Gechäft bestens geeignet – wenn man weiß, wie es geht. Der Vorteil besteht darin, dass es nichts kostet und man tatsächlich zu seinen “Freunden” eine Beziehung aufbauen kann. Warum macht man das nicht erst mal? Es ist doch viel einfacher, einem Freund sein Produkt bzw. sein Geschäft zu empfehlen, als einem völlig Fremden. Und wenn man dann noch eine Möglichkeit hat, ein zusätzliches Einkommen zu erwirtschaften, durch die Leute, die nicht ins Network einsteigen, kann man sich viel entspannter auf die Suche nach neuen Kunden/Geschäftspartnern machen. Ich erzähle Dir gerne wie
Liebe Grüße
Renate